Über uns
FRENVI-Materials steht für die nächste Generation nachhaltiger Materialien und Produkte. Unser Ziel ist es, biogene Reststoffe in hochwertige, wirtschaftlich tragfähige Lösungen zu überführen und damit neue Wertschöpfungsketten im Sinne der zirkulären Bioökonomie zu schaffen – ressourcenoptimiert, ökologisch sinnvoll und industriell skalierbar.
Produktprototyp Projekt „TEEBAU“ – Werkstoffplatten aus Resten der Eisteeproduktion
Unsere Wurzeln
Die Anfänge von FRENVI-Materials liegen in der Firmenphilosophie der FRENVI GmbH begründet. Wir setzen uns für eine nachhaltige Transformation der Wirtschaft und Gesellschaft ein – weniger Abfall, weniger Ressourcenverschwendung und eine kreislauffähige, fossilfreie Bioökonomie ist unser Anspruch und unsere Motivation.
Gestartet als Forschungsabteilung der FRENVI haben wir uns vor allem im Bereich der skalierten und industrialisierten Getränke- und Lebensmittelindustrie Nebenprodukt- und Reststoffströme angeschaut und Upcycling-Ideen für auch hochfeuchte Biomassen entwickelt.
Waste-to-Value in Aktion
So haben wir daran geforscht Biertreber, einen Reststoff der Bierproduktion, in die essbaren EATlery®-Bestecke zu integrieren. Lebensmittelreststoffe zu Lebensmittel ist als höchste Form der Wiederverwertung immer zu bevorzugen. Daraus ist die Produktlinie CrackerPlus der FRENVI entstanden.
Zugleich reduzieren wir damit die Notwendigkeit mehr Flächen für den Anbau von Weizen zu benötigen und die Brauereien bekommen ein Entsorgungsproblem gelöst.
Weitere Projekte
Ein anderes Beispiel ist die Entwicklung von heimkompostierbaren Pflanztöpfen aus Teetreber, einem Rückstand bei der Teeextraktion für Teekonzentrate in Eistees. Die Weiterentwicklung daraus waren Werk- und Baustoffplatten mit einem eigens dafür entwickelten Bindemittel.
Auch die Entwicklung neuer technischer Verfahren zur Produktion von neuen Produktideen, wie zum Beispiel die CTC3DF-Adaption für die Cookie-Cups, wurde ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit.
Gründung FRENVI-Materials
Spätestens mit der Beschäftigung mit anderen Biomassen und auch Ligninen zur Bindemittelherstellung reifte der Entschluss unsere bisher internen sehr marktnahen und iterativen Entwicklungsvorhaben auch anderen zur Verfügung zu stellen.
Der konsequente nächste Schritt: FRENVI-Materials.
Der Fokus liegt heute auf der Materialentwicklung aus biogenen Reststoffen, der Erschließung neuer industrieller Anwendungen sowie der Gestaltung nachhaltiger Geschäftsmodelle entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Das Team hinter FRENVI-Materials
Phanindra Gopala Krishna (CEO & Gründer)
Phani ist Maschinenbauingenieur mit internationaler Industrieerfahrung in der Kunststoff- und Metallverarbeitung sowie einem Masterabschluss in Wirtschaftsingenieurwesen aus Heidelberg. Er verbindet technologische Entwicklung mit unternehmerischem Denken und treibt ressourcen- und umweltschonende Innovationen voran. Seine Arbeiten sind durch ein Patent geschützt und bilden die technologische Basis von FRENVI.
Dr. Markus Götz (Leitung Forschung & Entwicklung)
Markus ist promovierter Bioökonom mit Schwerpunkt auf Konversionstechnologien nachwachsender Rohstoffe. Seine Expertise liegt an der Schnittstelle von Wissenschaft, Technologie und Markteinführung – insbesondere bei biobasierten Chemikalien und Materialien aus Agrarreststoffen. Er bringt umfassende Erfahrung in Fördermittelakquise, Ökobilanzierung und Investitionskostenschätzung sowie ein starkes europäisches Netzwerk in die Bioökonomie ein.
Stefan Beyerle (COO)
Stefan studierte Management, BWL und Wirtschaftsinformatik in den USA und Deutschland und begleitet seit vielen Jahren Start-ups beim Aufbau skalierbarer Geschäftsmodelle. Bei FRENVI verantwortet er die operative Leitung, Geschäftsmodellentwicklung und Förderberatung und sorgt dafür, dass technologische Innovationen wirtschaftlich erfolgreich umgesetzt werden.
Nachhaltige Materialien mit Vision
FRENVI-Materials versteht sich als Brückenbauer zwischen Technologie, Nachhaltigkeit und Wirtschaft. Wir glauben, dass biogene Reststoffe ein zentraler Schlüssel für eine resiliente, zirkuläre Wirtschaft sind – und dass nachhaltige Lösungen nur dann Wirkung entfalten, wenn sie industriell skalierbar und wirtschaftlich attraktiv sind.

